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Case Italo Disco für Designstudio Hochburg

Italo Disco-Nachbrenner: Das fürs Corporate Design verantwortliche Designstudio Hochburg hat mich gebeten, den Case für ihre Projekt-Seite zu texten. Gerne. Und immer gerne wieder.

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Text & PR für Restaurant Italo Disco in S-West

Im Frühjahr 2020 kann jeder eine andere Geschichte erzählen und diese ist ganz besonders: Da planste monatelang dein Restaurant, holste dir einen geilen Ofen aus Italien, geiles Interieur gebaut, bist also totally in den Startlöchern, die Presse springt auf (PM-Texte und PR-Arbeit by me), die Einladungen sind raus, die dir so ein Text-Horscht (ich) gebimst hat, alle feiern’s, freuen sich aufs Opening, der Hype ist real und dann kommt: Corona.

Genauso ging es Daniele Linciano und Soner Özay mit ihrem neuen Restaurant Italo Disco. Die wollten eigentlich am 18. März 2020 in Stuttgart-West eröffnen, aber Pustepizza, weisch ja, was passiert ist. So und jetzt erst einmal abwarten.

Schön dagegen, die Aktion die sich die beiden direkt nach dem Lockdown überlegt haben: Pizzen fürs Stuttgarter Diakonie-Klinikum. So kamen die Krankenhaus-Mitarbeiter*innen in den exklusiven Genuss der Bella-Ciao-Pizzen aus dem “Ferrari-Ofen”. Oder wie ich es auf KTV geschrieben habe: Vielleicht das beste Soft Opening einer neuen Stuttgarter Gastro ever.

Bild: Agentur Hochburg

Dann hieß es wieder warten, konkret bis Montag, 18. Mai: Ab da durften die Speisegaststätten in BW wieder eröffnen, Daniele und Soner legt nun ihr Opening auf den 20. Mai (Vorfeiertag). Also PM upgedatet und eben jene Story aufgeschrieben und rausgebimst und die News spreadete sich so schnell in diversen lokalen Kanälen wie die Pizza in dem neuen Ofen kross und lecker wird. Die ist übrigens top, war selbst direkt schon dort. Welcome to da hood, the Westside is always the bestside.

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Texte für Fotograf Moritz Dollinger

New Work via Instagram: Fotograf Moritz Dollinger hat mich angeschrieben, ob ich die Texte seiner Homepage neu schreiben könnte, insbesondere seine Vita und den Menüpunkt Leistung. Mach ich gerne und lief flott runter. Straighter Typ, ich war begeistert.

Moritz hat die Fotografie von der Pike auf gelernt, viel internationale Erfahrung gesammelt, war schon bei Fußballweltmeisterschaften und Olympiaden dabei und hat sich zwischenzeitlich auf den Business-People-Bereich spezialisiert. Für dieses Segment hat ein kundenfreundliches System entwickelt und immer weiter optimiert und bringt gerne auch sein mobiles Studio zum Shooting mit.

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PR & Text für Out Of Office Stuttgart

Das Startup OutOfOffice hat im September 2018 in der Stuttgarter Innenstadt seine vierte Location eröffnet. OutOfOffice bietet kreative Räume für Workshops, Meetings, Tagungen, Videodrehs, Konferenzen und vieles mehr als Alternative zu standardisierten Tagungslocations, wie z.B. Hotels etc.

Die Idee: OutOfOffice Locations siund immer Lofts im obersten Geschoss inklusive Dachterrasse. Der freie Blick über die Stadt soll die Kreativität beflügeln. Für den Start in Stuttgart habe ich die Pressearbeit übernommen und Texte für die Homepage überarbeitet / neu geschrieben. OutofOffice Stuttgart befindet sich Am Fruchtkasten 3, direkt bei der Stiftskirche, mit Blick über die komplette Innenstadt.

 

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Über Heimatliebe für Stadtkind / Stuttgarter Zeitung

Text über das Phänomen Stuttgart-Liebe (normal halt!) für Stadtkind/StZ (2.11.2017)

Stuttgart – In einer Welt, die scheinbar nur noch in Gefühlen und Gefühlslagen vermessen wird, ist der Lokalpatriotismus in Stuttgart gefühlt so stark wie nie zuvor. Dabei hatte Stuttgart Lokalpatriotismus schon immer ganz gut drauf. Vielleicht auch, weil der klischeebehaftete Anti-Stuttgart-Wind seit jeher stark durch die restliche Republik bläst (und, wieder gefühlt, erst in den vergangenen Jahren etwas abgenommen hat). Da muss man dann halt auch mal aufstehen und sich dagegen stemmen, vor allem wenn man hier sehr gerne lebt.

Meine Generation hält spätestens seit Mitte der 90er mit dem Song „Mutterstadt“ von Massive Töne die Stuttgart-Fahne hoch. Und wenn morgens beim letzten Song „1ste Liebe“ von Max Herre der ganze Club mitsingt, dann weißt du wieder: Des isch halt des. Stuttgart.

Diese einzigartigen „Mutterstadt“-Zeilen, an die seitdem nie wieder ein anderer Stuttgart-Song herankam, sind nun zwanzig Jahre alt oder jung. Gut zehn Jahre nach der Veröffentlichung starteten Thorsten Weh und ich im Juli 2008 einen der damals ersten Stuttgart-Blogs namens Kessel.TV.

Die Idee einst wie heute: Kessel.TV sollte die Stadt so wiedergeben, wie wir sie sehen, kennen und vor allem lieben. Auf dem lokalen Online-Korridor war es damals noch relativ einsam, fast noch dunkel. Zu jener Zeit war das iPhone gerade ein Jahr lang auf dem Markt, die Video-Qualität auf Youtube relativ mies, Facebook schlug ganz vorsichtig in Deutschland auf und Instagram war noch nicht einmal eine Idee.

Weitere zehn Jahre später, im Jahr 2017, ist die digitale Straße namens Stuttgart-Liebe dicht besiedelt – siehe nur die vielen Stuttgart-Facebook-Seiten oder die unzähligen Instagram-Accounts, die ein starkes Bild aus der Stadt nach dem anderen posten. Machen wir bei Kessel.TV gerne mit. Auch beim dreimillionsten Schlossplatz-Fernsehturm-Kessel-View-Shot hagelt es Likes ohne Ende. Und bald ist wieder Weihnachtsmarkt! Insta-Erfinder Kevin Systrom fällt bestimmt vor lauter Vorfreude von seinem Rennrad, das er so gerne fährt.

Dazu bringen die User in unzähligen Kommentaren („ach Stuttgart“, „unser Stuggi“, „KESSELLIEBE!!!11!!!!“), die versehen sind mit unzähligen Herzle-Augen-Emojis, ihre Heimatliebe zum Ausdruck. Verstärkt durch Social Media wurde die Liebe zu Stuttgart nie breiter und größer proklamiert als heutzutage. Und sowieso: Bildergalerien mit alten Stuttgart-Bildern gehen immer und überall.

Nicht nur aus den Smartphones sprudelt eine warme Stuttgart-Zuneigung, auch im Real Life ist Lokalpatriotismus-Peaktime. Und der Hype ist für manch einen sicherlich ein ganz gutes Geschäft, siehe zum Beispiel das Stuttgart-Panini-Album, das sich scheinbar besser verkauft als die tägliche Auslage beim Bäcker Frank, oder die Bücher der Facebook-Seite „Unnützes Stuttgart Wissen“, die mir auch schon meine Mutter unter den Weihnachtsbaum gelegt hat. Ihr Gedanke: „Etwas mit Stuttgart gefällt ihm bestimmt“. Ja, das ist richtig, meistens.

Manche Produkte benutzen zwischenzeitlich stolz die mir schwer suspekte Stuttgart-Abkürzung „Stuggi“ („Stuggi Burger“, „Stuggi Schorle“, Weißwürste namens „Stuggis“), was vor einem Jahrzehnt noch undenkbar gewesen wäre. Messen für lokale Aussteller, wie die „Made in Stuggi“, werden die Türen eingerannt und in der ganzen Stadt sind die Beutel und Sticker mit dem Aufdruck „Make Königstraße great again“ des temporären Kaufhaus Mittezu sehen. Keine Frage, Dr. Love spreadet eine Liebeserklärung nach der anderen über „Stuttgarts Hügel in die Welt“.

Passend zum Lokalpatriotismus-Boom, boomt bekanntlich seit Jahren alles, auf dem „Stuttgart-Krimi“ drauf steht. Die Stuttgart-Abteilung beim Wittwer platzt eh bald. Die Klamotten mit lokalen Liebesbotschaften bekommt man in Läden wie zum Beispiel dem S-T-G-T / 0711 Store.

Passend zu diesen Zeiten setzen jetzt auch noch der VfB Stuttgart gemeinsam mit dem Kreativnetzwerk 0711, die quasi den modernen Lokalpatriotismus vor mehr als zwanzig Jahren erfunden haben, die nächste Benchmark: Ab kommenden Dienstag, 7. November (12 Uhr) kann man im Pop-up-Store am Rotebühlplatz 20a die limitierte Kooperations-Kollektion „Wir sind Stuttgarter“ erwerben, darunter das VfB X 0711 Stadttrikot. Eine derartige Liaison aus Profifußballverein und Profikreativen im Zeichen der Heimatliebe ist bis dato nicht bekannt. Mehr geht nicht. Erst einmal nicht zumindest nicht.

Hinter dieser rosaroten Stuttgart-Brille und tausenden Bärenseen und Santiago-De-Chile-Plätzen im Bauch, muss natürlich gerechterweise noch angemerkt werden: Diese Liebesgefühle stellen sich längst nicht bei allen Menschen ein. Der Unmut über die Stadt, und sei es nur die Aussage, wie hässlich die Stuttgart denn ist (what?!!?!), hat sich die letzten Jahre ebenso gut konserviert wie Herzleaugen-Emojis unter Kessel-Bildern.

Ist natürlich auch nicht immer alles geil hier, ganz im Gegenteil. Jede Großstadt hat ihre eigenen großen wie kleinen Probleme. In Stuttgart erscheinen sie oftmals ein klein wenig größer.

Die Frage ist nur, was man daraus macht: Tagein, tagaus schimpfen oder trotzdem seine Liebe zeigen? Letzteres scheint aktuell der Zeitgeist zu sein. Auch wenn mir nicht alles aus der Abteilung Stuttgart-Liebe gefällt – mir gefällt der Zeitgeist trotzdem. Besser als rumzunörgeln.

Und wie meinte neulich erst das Blog „European Coffee Trip“ über die Stuttgarter? „When the sun is out, so are the people!“

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Afrob Konzertreview für StZ

Afrob ist in den Nullerjahren, abgesehen von dem ASD-Aufbäumen 2003, durch das dunkle Tal gegangen, das die Plattenindustrie nach dem kurzem Hype der Musiklandschaft eingefräst hat und wahrscheinlich die berühmte keine Sau mehr deutschen HipHop gehört hat. Afrob ist drangeblieben, immer wieder neue Alben veröffentlicht, auch wenn das große Interesse, sagen wir, eher spärlich war, weil eben auch allgemein kein Interesse an dieser Musikgattung vorhanden war.

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Texte für Heller Designstudio Homepage Relaunch

Das Stuttgarter Designbüro Heller (mit Außenstelle in Shanghai) hat mich als Texter für ihren Homepage-Relaunch beauftragt, der seit kurzem online ist. Von mir stammen diverse Projektbeschreibungen und allgemeine Texte über Heller und seine Gründer.

 

  

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Texter für Homepage Relaunch Inspiration für ihr Zuhause

Für den Homepage-Relaunch des Holz-Spezialisten Martin Limpert hat die mich die  Agentur Bytebetrieb als Texter beauftragt. Sämtliche Menüpunkte wurden neu gedacht und geschrieben.

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