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Aktuelle Arbeiten

Homepage-Texte für Miersch Kieferorthopädie

Neue Challenge: Texter für eine Arztpraxis. Never done before. Thanks an die Stuttgarter Agentur Hochburg, die mich bei dem Relaunch des kieferorthopädisches Doppeldeckers Dr. Thomas & Dr. Patricia Miersch (zwei Standorte in Stuttgart-Mitte & Esslingen) als Texter ins Boot geholt hat.Website-Konzeption und Umsetzung kommt von Corporate Design Queens & Kings der Hochburg.

Anforderungsprofil: Alle Texte müssen neu geschrieben werden (Behandlungen, Leistungen, Philosphie etc.), stellenweise gerne nicht ganz so medizinisch unterkühlt, etwas “fresher”, so das Briefing – wenn es eben passt.

Diesen Mix zu finden war keine leichte Aufgabe, weil – so auch mein Gedanke bei der Textentwicklung – letztendlich müssen die Patienten klar angesprochen und sachlich informiert werden. Unterm Strich eine schöne Aufgabe, verbunden mit einem kleinen, spannenden Einblick in die Welt der modernen Kieferorthopädie, die Dr. Patricia & Dr. Thomas Miersch anwenden.

Thanks an Frau & Herrn Miersch und an die Agentur Hochburg für die unkomplizierte Zusammenarbeit. Challenge angenommen und done.

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Lost & Found Lost / Found / Fun

Über Kessel.TV & Lokalpatriotismus

Aufgetaucht Part 2: Der Text über Lokalpatriotismus vom Herbst 2017 basiert auf unterem Interview, das ich Stadtkind über meinen Blog und Stuttgart gegeben habe. Wir haben uns damals entschieden, die Antworten als kurzes “Essay” umzuschreiben und zu veröffentlichen.


Was war damals deine Idee hinter kessel.tv?

Ich habe acht Jahre als Redaktionsleiter bei dem Stadtmagazin Sub Culture gearbeitet und dort Mitte der Nullerjahre das Internet als Publikationsmöglichkeit für mich entdeckt. Nur war die Sub Culture-HP, wie so viele Seiten damals, sehr unübersichtlich und das CMS dahinte umständlich und nervenaufreibend.

Parallel zu dieser Zeit poppten die ersten Blogs auf. Spannend fand ich daran zum einen die Einfachheit und schlanke Struktur, sowie dass der aktuellste Beitrag oben angezeigt wird.

Letztendlich wollte ich wenigstens einmal Leben mein ganz eigenes Ding starten, bei dem mir niemand “reinschwätzt” und ein Blog war und ist eine sehr einfache Möglichkeit das zu tun. Zumindest das Ding zu starten, am Ball bleiben ist dann doch, ja, Arbeit.

2008 fand ich nach einem Research, dass ein Stuttgart-Blog fehlt, zumindest so wie ich mir einen Blog vorstelle, wie ich diese Stadt sehe, kenne und liebe. Ein Blog, der sich mit Stuttgart auseinandersetzt, was ich gut finde an Stuttgart und seinen Protagonisten (aber auch nicht so gut) und Blog, der vor allem zeigt, dass Stuttgart viel, viel mehr ist als das unendlich durchgeleiherte Klischeebild von Weindorf, Wasen, Kehrwoche, Sparsamkeit und Fernsehturm.

Der URL-Name ist meine Idee und das .TV soll früher wie heute drauf hinweisen, dass es auch „trashig“ zu gehen kann, als wie im TV eben. Seit 4. Juli 2008 sind wir online. 

Warum glaubst du, dass viele sich mit Stuttgart nicht so identifizieren, bzw. der Lokalpatriotismus hier nicht so ausgeprägt ist wie in München oder Köln?

Ich kann keinen Vergleich ziehen, weil ich nicht weiß, wie ausgeprägt der Lokalpatriotismus in anderen (deutschen) Städten ist. Ich finde aber, dass er in Stuttgart sehr ausgeprägt ist und das schon relativ lange. Für meine Generation wurde er spätestens ganz offensichtlich mit dem Song „Mutterstadt“ von Massive Töne.

Meine Wahrnehmung im Jahr 2017 ist sogar: Es ist Lokalpatriotismus-Peaktime. Es ist ja fast schon eine Art Geschäftsmodell, Stuttgart geil zu finden, siehe nur das Stuttgart-Panini-Album, das sich angeblich sehr gut verkauft, oder Dinge wie „Stuggi-Schorle“ oder vergangenes Wochenende die Messe „Made in Stuggi“.

Ganz zu schwiegen von den unzähligen Stuttgart-Instagram-Seiten, die sich damit überbieten, ein starkes Bild nach dem anderen zu posten. Dazu hagelt es unzählig passenden Kommentare, wie sehr man das Stuttgart alles liebt. Ich habe das Gefühl, auch verstärkt durch Social Media, dass die Liebe zur Stadt nie breiter und größer proklamiert wurde als heutzutage.

Alles in allem glaube ich aber, dass die Stuttgarter schon immer ganz gerne ihre Stadt mochten und auch stolz auf ihre Stadt waren, es aber eventuell vielleicht nur weniger zeigten bzw. in die Welt rausschrieen als heute. Erkennt man an alten Stuttgart-Bücher und den Texten darin (aus 70er, 80er Jahren, hab da das eine oder andere) oder an älteren Liedern wie „In Heslach fängt die Liebe an“ (finds leider ums Verrecken nicht auf Youtube oder sonst wo).

Vielleicht kommt der Stuttgarter Lokalpatriotismus manchmal einfach nicht immer so gut durch, weil Stuttgart seit jeher viel Negatives über sich ergehen lassen musste bzw. schon immer mit vielen Klischees zu kämpfen hatte – gefühlt mehr, als andere Städte. So Dinge wie Kehrwoche, Ordnung, Geiz und sowieso allgemein das Bild vom angeblich „langweiligen Schwaben“ haben sich scheinbar sehr sehr tief ins deutsche Hirn gebrannt.

Aber klar, bei München ist mein erster Gedanke auch „Schickimicki“-Stadt, was per se nicht stimmt und München (natürlich) viel mehr ist als nur dieses eine Klischee. Aber wie bei so vielen Dingen im Leben muss man sich einfach selbst ein Bild machen. Und so kenne ich viele Leute, die nach Stuttgart gezogen sind, vielleicht erst widerwillig und jetzt nie wieder weg möchten. Natürlich kenne ich auch welche, die regelrecht Hals über Kopf geflüchtet sind und es hier einfach nicht mehr ausgehalten haben, weil es ihnen hier zu klein, zu eng, zu dörflich oder was auch immer ist. Da hat eben jeder eine andere, eigene Wahrnehmung.

Ich meine, so geil ist z.B. Köln jetzt auch nicht, hahaha, und mal ehrlich, wer will schon nach Hannover oder Dortmund? 

Ist Stuttgart für dich selbst Heimat? (Kommst du gebürtig aus Stuttgart?)

Ja. Nie zugezogen und nie weggezogen.

Was ist an Stuttgart trotzdem cool, gut, toll? Und was gar nicht?

Ein „trotzdem“ gibt`s für mich nicht, weil ich gar nicht weiß, gegen was ich trotzen und nicht cool finden soll, hihi. Okay, zunächst einmal ist für mich in Stuttgart natürlich alles cool und toll, weil ich hier eben Zuhause bin und ich mich hier seit 40 Jahren sehr wohl fühle und die Stadt regelrecht genieße und lebe, ich treffe immer Leute, kurzer Checkup was geht, Kaffee hier und dort usw. I love it. 

Zudem hat sich die Stadt gerade in letzten 15, 20 Jahren wahnsinnig verändert – zum Positiven. Sehr zum Positiven. Viele gute Leute machen viele gute Dinge. Das Fluxus ist nur DAS Paradebeispiel, dass man toten Raum beleben kann. Oder nimm den Hans im Glück-Brunnen, ein lauer Frühlings-Sommertag, Montag, Dienstag, egal… alle Gastros voll besetzt.

Die Stuttgarter/Schwaben waren schon immer Lebe- und Genussmenschen, aber zwischenzeitlich hat er noch mehr Möglichkeiten, das auszuleben. Und er/sie/es tun es.

Allein die ganze Club-Bar-Gastro-Szene ist kein Vergleich zu vor 15, 20 Jahren. Es wird ja aktuell quasi im Wochentakt über irgendeine Neueröffnung berichtet. Als ich vor 20 Jahren ausgegangen bin, hatten wir zwei, drei Optionen, wenn überhaupt. 

Auf der anderen Seite sehe ich natürlich die großen Probleme der Stadt, die in den letzten Jahren hinzugekommen sind bzw. zugenommen haben und das sind aktuell eben die oft zitierten Themen Mobilität, Verkehr sowie die Mieten. Ich hoffe, dass wir uns da halbwegs heil raus manövrieren, bevor das alles hier eskaliert und wir gar nicht mehr voran kommen und auf der Straße, blöd gesagt, die Köpfe einschlagen. Da ist nicht nur allein die Politik gefragt, sondern definitiv jeder selbst.

Radfahren geht in Stuttgart. Die Stadtbahn funktioniert. Man muss manchmal halt auch nur wollen.

Außerdem hat man das Gefühl, und das jetzt schon seit mehreren Jahrzehnten, dass die Stadt nie „fertig“ wird. Mal ganz abgesehen davon, dass eine Großstadt wie Stuttgart nie fertig sein wird und sich immer weiter entwickelt MUSS – sonst würden wir heute noch mit Autos durch die Königstraße fahren und das will sicherlich auch niemand mehr. Nur eines vielen Beispielen.

Die Frage ist nur wie und in welchem Maß. Im beengten Stuttgart fühlt sich das so an: Ist die eine große Baustelle weg (wie z.B. Dorotheen Quartier), wird die nächste Wunde aufgerissen (nächstes Jahr z.B. Fluxus / Stadtmitte). Abgesehen davon, dass die Stadt ja so ganz nebenbei den Bau des berühmtesten Bahnhofs der Welt verkraften muss.

Vieles davon macht sicherlich Sinn und ist berechtigt, aber als Bürger ist man zu einem gewissen Grad erschöpft. Ich wünsche mir sehr, wenn irgendwann besagter Bahnhof und das neue Areal dazu fertig sein sollten, dass Stuttgart dann – wenigstens für einige wenige Jahre – wirklich mal „fertig“ ist. 

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Texter für Homepage Relaunch Inspiration für ihr Zuhause

Für den Homepage-Relaunch des Holz-Spezialisten Martin Limpert hat die mich die  Agentur Bytebetrieb als Texter beauftragt. Sämtliche Menüpunkte wurden neu gedacht und geschrieben.

Zur Homepage

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Interview für die Agentur Ansel & Möllers

Die Stuttgarter Agentur Ansel & Möllers (Public Relations und Eventmanagement) hat ihre HP gerelaunched und einen Blogstream integriert. Für diesen durfte ich zu dem Thema “Gute Geschichten” und wie was warum auf Kessel.TV passiert ein kleines Interview geben. 

Hier entlang. 

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Porträt über Die Postkartenschreiberin

Via Instagram bin ich auf Die Postkartenschreiberin aufmerksam geworden und das Thema der StZ/Stadtkind vorgeschlagen. Sabine Rieker ist aus dem “Hamsterrad” ausgestiegen und macht das, was sie am liebsten tut: Postkarten schreiben. Klingt zunächst bisschen verrückt, ist aber so.

Etwas verrückter als sonst war auch der Ablauf des Interviews. Nachdem ich ihr die 22 Fragen per Email geschickt habe, hat sie den Eingang zunächst mit einer Postkarte bestätigt…

postkartefrageneingang

…und anschließend alle 22 Fragen mit 22 Postkarten beantwortet und die Karten an verschiedene Stuttgarter Spots von Porsche bis Kunstmuseum geschickt, in der Hoffnung wir würden die da einsammeln, weil das Stadtkind ja immer on Tour sei.

Das Porträt und alle Antwortkarten findet man hier.

diepostkartenschreiberin

P.S.: Gefreut hat sie sich dann auch. postkarte_danke

 

 

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PR für Event Urban Islands 2015 – 10 Jahre Kleiner Schlossplatz

Im Zuge der Eröffnung des Kunstmuseums, wurde im Jahr 2005 der Kleine Schlossplatz im Herzen von Stuttgart umgestaltet. Das 10-jährige Jubiläum des “neuen” Kleinen Schlossplatz wurde ein ganzes Wochenende lang groß gefeiert.

Das Kunstmuseum Stuttgart, das Waranga, das Abseits, das San`s, der Feinkost Böhm, die Buchhandlungen Wittwer und Rita Limacher, die Holanka Bar, das Oggi tavola mediterranea und das Jonny M., also alle rund um den Platz ansässigen Spots, veranstalten gemeinsam unter dem Motto „Urban Islands 2015“ das zehnjährige Jubiläum dieses neuen Abschnitts der emotionalen Geschichte des Kleinen Schlossplatzes. Im Fokus steht die Attraktivität und Bedeutung des Ortes als innerstädtisches Lebenszentrum.

Ich unterstützte die Veranstalter bei der Pressearbeit (Erstellung Pressemitteilung, Versand & Kommunikation mit Pressevertretern) und u.a. berichteten die zwei großen Stuttgarter Tageszeitungen über das Happening.

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Copywriter für Werkkollektiv

Für den frisch-dynamischen Full Service Handwerksbetrieb Werkkollektiv (“was man zeichnen kann, kann man auch bauen”) und in Zusammenarbeit mit der Bewegbild-Agentur Studiovier ist die wundervolle Website www.werkkollektiv.de entstanden, für die ich das komplette Copywriting übernahm.

“Mit Leidenschaft für das traditionelle Handwerk und Visionen für die Moderne trägt jeder im Werkkollektiv seinen Teil dazu bei, dass besondere Werke entstehen: Möbel nach Maß, individuelle Objekte und ganze Räume.

Das Werkkollektiv bietet seinen Kunden kreative Ansätze in der Konzeption, ganzheitliche Lösungen in der Planung und die handwerkliche Umsetzung gewerkeübergreifend aus einer Hand. Individuell und innovativ findet das Werkkollektiv für komplexe Situationen die kompetente Lösung für die optimale Umsetzung in der Praxis.”